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Rohstoffe

Mundstück-Zwischenlagen (Stem Inserts)

Dünne Zierscheiben, die auf das schaftseitige Ende des Mundstücks geklebt werden: Materialwahl, Stiftanordnung, Verbindung mit Epoxid und Fertigbearbeitung an der Drehbank.

Mundstück-Zwischenlagen (stem inserts) sind dünne Materialscheiben, die auf das schaftseitige Ende des Mundstücks geklebt werden. Sie haben keine tragende Funktion; sie machen die Verbindungslinie an der Stelle sichtbar, an der Mundstück und Schaft aufeinandertreffen, indem sie dort ein dünnes Farbband einfügen.

Die übliche Anordnung besteht aus einem etwas dickeren Deckstück, das direkt auf der Fläche des Schafts aufsitzt, sowie einer oder mehreren dünnen Scheiben dahinter. Der gesamte Stapel wird über den Stift geschoben, der das Mundstück mit dem Schaft verbindet, und mit Epoxid so verbunden, dass er mit dem Mundstück zu einem einzigen Körper wird.

Material der Zwischenlagen

Für die Scheiben werden Ebonit, Acryl, Horn und Harthölzer verwendet. Bestimmend für die Wahl ist nicht allein die Farbabstimmung; auch berücksichtigt wird, wie sich die Materialien im Lauf der Jahre verändern. Ebonit, das klassische Mundstückmaterial, ist ein durch lange Vulkanisation von Naturkautschuk gewonnener harter Kautschuk, dessen Schwefelanteil je nach Gewicht zwischen 25 % und 80 % schwanken kann. Ultraviolettes Licht oxidiert diese Oberfläche; freier, Feuchtigkeit ausgesetzter Schwefel wandelt sich in Sulfate und Schwefelsäure um, und die Oberfläche wechselt zunächst zu einem gräulichen Grün, dann zu Braun. Deshalb kann nicht davon ausgegangen werden, dass der anfängliche Farbkontrast dauerhaft erhalten bleibt. Einen ausführlichen Vergleich der Materialien bietet der Artikel Mundstückmaterialien.

Ebene Fläche und Gemeinsame Achse

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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.