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Geschichte und Kultur

Die Debatte Um die Teuerste Pfeife

Ein Geschichtsartikel, der untersucht, auf welchen Kriterien der seit hundertfünfzig Jahren in der Pfeifenwelt den Besitzer wechselnde Titel der „teuersten Pfeife" beruht, anhand von Beispielen von Ausstellungsgiganten bis zu juwelenbesetzten Einzelstücken.

Die „teuerste Pfeife" ist nicht der Name eines einzelnen Gegenstands, sondern ein Titel, der seit rund hundertfünfzig Jahren den Besitzer wechselt. Die Pfeifen, die in der Presse, in Rekordbüchern und Auktionskatalogen mit diesem Attribut belegt werden, sind in Material, Größe und Geschichte so unterschiedlich, dass ein direkter Vergleich zwischen ihnen meist sinnlos wird. Dieser Artikel behandelt, nach welchen Kriterien der Titel vergeben wird und warum er bei keinem Besitzer lange bleibt.

Das Problem der Kriterien

Der Wert einer Pfeife lässt sich nicht auf eine einzige Variable zurückführen. In der Literatur zu antiken Pfeifen treten drei Faktoren hervor: Material, geschnitzte Arbeit und die dokumentierte Geschichte des Objekts (Provenienz). Da seine formbare Struktur monatelange figürliche Bearbeitung erlaubte, war Meerschaum im 19. Jahrhundert bei Schaustücken nahezu das einzige Material; beim Bruyère (briar) hingegen bemisst sich der Wert eher an der Maserung und dem Namen des Herstellers. Die eigentliche Kontroverse dreht sich darum, worauf eine Rangfolge gestützt werden soll: Die vom Besitzer oder Verkäufer angegebene Bewertung und das bei einer Auktion tatsächlich erzielte Ergebnis stimmen meist nicht überein. Deshalb gelten Titelansprüche in Sammlerkreisen erst dann als verzeichnet, wenn das Objekt tatsächlich den Besitzer gewechselt hat.

Die Monumentalen Stücke der Weltausstellungen

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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.