Rohstoffe
African Blackwood (Mpingo)
Dalbergia melanoxylon, das in den trockenen Savannen Ost- und Zentralafrikas wächst und als eines der dichtesten Hölzer der Welt gilt; in der Pfeifenherstellung wird es für Mundstücke, Schaftverlängerungen und Zierringe verwendet.
African Blackwood, auf Suaheli in Ostafrika Mpingo genannt und botanisch Dalbergia melanoxylon, ist ein kleiner Savannenbaum aus der Familie der Hülsenfrüchtler. Im Handel wird es gelegentlich auch als „Grenadill“ bezeichnet. Sein Holz zählt zu den dichtesten und härtesten bekannten Holzmaterialien; in der Pfeifenherstellung ist diese Dichte zugleich Vorteil und Herausforderung.
Baum und Holz
Mpingo wächst in einem Gürtel, der sich von Senegal bis Eritrea erstreckt, im Süden über Tansania und Mosambik bis in den Nordosten Südafrikas, in Gebieten mit saisonaler Trockenheit. Seine Höhe bleibt meist zwischen 4 und 15 Metern, der Stamm ist oft gegabelt und unregelmäßig; deshalb ist es schwierig, große, fehlerfreie Blöcke zu gewinnen. Die Reifung des Baumes nimmt mehr als sechzig Jahre in Anspruch.
Das Kernholz ist nahezu vollständig schwarz, bei manchen Stücken geht es ins Dunkelbraune oder Violette über, und die Maserung ist mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Das es umgebende Splintholz hingegen ist sehr dünn und hellgelb; der scharfe Farbkontrast zwischen den beiden Schichten ist das bekannteste Merkmal des Materials. Die gemessene durchschnittliche Dichte liegt bei etwa 1.270 kg/m³, das Holz sinkt also im Wasser. In Messtabellen wird die Janka-Härte mit 3.670 lbf angegeben; dieser Wert liegt an der obersten Stufe der im Handel befindlichen Hölzer.
Verwendung in der Pfeifenherstellung
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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.