Tabake
Methoden der Tabaktrocknung
Beschreibt die vier grundlegenden Trocknungsmethoden, die frisches Tabakblatt rauchfertig machen, und welche Tabaksorte jeweils dazu passt.
Methoden der Tabaktrocknung bezeichnen den kontrollierten Trocknungs- und Reifeprozess, den frisch geerntetes Blatt durchläuft, bis es rauchfertig ist. Beim Kurieren (curing) baut sich das Chlorophyll des Blattes ab, ein Teil der Stärke wandelt sich in Zucker um, und die Farbe verschiebt sich von Grün zu Gelb, Braun oder nahezu Schwarz.
Die Wahl der Wärmequelle, die Dauer und ob das Blatt mit Rauch in Berührung kommt, bestimmen Zucker- und Nikotingehalt sowie das Aroma des entstehenden Tabaks. Deshalb ergeben sich aus derselben Pflanze je nach Methode ganz unterschiedliche Tabakcharaktere.
Die Vier Grundmethoden
Die Sorten, die den Pfeifentabaken zugrunde liegen, werden traditionell nach einer von vier Hauptmethoden kuriert:
| Methode | Wärme-/Trocknungsquelle | Dauer | Typische Sorte | Charakteristisches Merkmal |
|---|---|---|---|---|
| Heißluft (flue-cured) | Durch Rohre geleitete, rauchfreie Heißluft | Etwa eine Woche | Virginia | Hoher Zuckergehalt, gelbes Blatt, süßlich |
| Lufttrocknung (air-cured) | Natürliche Trocknung in luftiger Scheune | 4–8 Wochen | Burley | Niedriger Zuckergehalt, nussig, trocken |
| Feuertrocknung (fire-cured) | Rauch von schwelender Hartholzglut | Tage bis Wochen | Dark Fired Kentucky | Rauchig, vollmundig, kräftig |
| Sonnentrocknung (sun-cured) | Direktes Sonnenlicht | ~2–3 Wochen | Orienttabak | Würzig, kräuterartig, mild |
Heißlufttrocknung und „Bright Leaf“
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